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AGB´s

1. Geltungsbereich

1.1 Die nach­ste­hen­den all­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen (AGB) gel­ten für alle Rechts­ge­schäf­te der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH mit ih­rem Ver­trags­part­ner – nach­ste­hend Auf­trag­ge­ber – ge­nannt.

1.2 Un­se­re AGB gel­ten aus­schließ­lich. Ab­wei­chen­de, ent­ge­gen­ste­hen­de oder er­gän­zen­de All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen des Auf­trag­ge­bers wer­den nur dann und in­so­weit Ver­trags­be­stand­teil, als wir ih­rer Gel­tung aus­drück­lich zu­ge­stimmt ha­ben. Die­ses Zu­stim­mungs­er­for­der­nis gilt in je­dem Fall, bei­spiels­wei­se auch dann, wenn wir in Kennt­nis der all­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen des Auf­trag­ge­bers den Ver­trag vor­be­halt­los aus­füh­ren.

1.3 So­weit ein­zel­ver­trag­li­che Re­ge­lun­gen be­ste­hen, wel­che von den Be­stim­mun­gen die­ser AGB ab­wei­chen oder ih­nen wi­der­spre­chen, ge­hen die ein­zel­ver­trag­li­chen Re­ge­lun­gen vor.

2. Zustandekommen des Vertrages

2.1 Die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH über­sen­det, so­weit die Par­tei­en nicht et­was an­de­res ver­ein­bart ha­ben, dem Auf­trag­ge­ber ein An­ge­bot. Ein ver­bind­li­cher Auf­trag kommt zu­stan­de, wenn der Auf­trag­ge­ber in­ner­halb der Frist das An­ge­bot in Text­form an­nimmt. An al­len An­ge­bots­un­ter­la­gen be­hält sich die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH alle Rech­te vor, so­weit sie nicht auf Grund aus­drück­li­cher Ver­ein­ba­rung zwi­schen den Par­tei­en dem Auf­trag­ge­ber ein­ge­räumt wer­den.

2.2 So­weit aus dem An­ge­bot nicht an­ders er­sicht­lich, be­zieht sich das An­ge­bot auf die durch die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH an­ge­bo­te­nen Werkleis­tun­gen und Dienst­leis­tun­gen (zu­sam­men Ser­vices), die im Rah­men ei­nes Werk- und Dienst­leis­tungs­ka­ta­lo­ges (zu­sam­men Ser­vice­ka­ta­log) er­bracht wer­den. Die Be­auf­tra­gung ei­nes Ser­vices wird als Ser­vice­ab­ruf be­zeich­net und be­grün­det die Be­stel­lung ei­ner Werk- oder Dienst­leis­tung aus dem Ser­vice­ka­ta­log.

3. Grundsätze der Zusammenarbeit und Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

3.1 Es steht der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH je­der­zeit frei auch für an­de­re Auf­trag­ge­ber, ins­be­son­de­re auch für Wett­be­wer­ber des Auf­trags­ge­bers, tä­tig zu wer­den.

3.2 Die Steue­rung der von der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH zu er­brin­gen­den Ser­vices liegt bei der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH. Die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH und der Auf­trag­ge­ber be­nen­nen je­weils ver­ant­wort­li­che Per­so­nen für die ge­mein­sa­me Ab­stim­mung der Ser­vice­er­brin­gung. Die Aus­wahl der von der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH ein­zu­set­zen­den Mit­ar­bei­ter ob­liegt der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH im Rah­men der ver­ein­bar­ten Qua­li­fi­ka­ti­ons­an­for­de­run­gen. Der Auf­trag­ge­ber ist be­rech­tigt, ei­nen von der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH aus­ge­wähl­ten Mit­ar­bei­ter ab­zu­leh­nen, wenn des­sen Ein­satz wich­ti­ge, in sei­ner Per­son lie­gen­de Grün­de ent­ge­gen­ste­hen. Die­se sind der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH zur Kennt­nis zu brin­gen. Die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH ist in die­sem Fall ver­pflich­tet, ei­nen an­de­ren Mit­ar­bei­ter ein­zu­set­zen. Die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH ist in drin­gen­den, be­trieb­lich be­grün­de­ten Fäl­len, be­rech­tigt, wäh­rend der Lauf­zeit des je­wei­li­gen Auf­trags ihre für die Er­brin­gung ih­rer Leis­tun­gen ein­ge­setz­ten Mit­ar­bei­ter aus­zu­tau­schen. Dies wird dem Auf­trag­ge­ber an­ge­zeigt.

3.3 Der Auf­trag­ge­ber wird der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH die In­for­ma­tio­nen, Un­ter­la­gen und Zu­gän­ge, wel­che für die Er­brin­gung der ver­ein­bar­ten Ser­vices durch die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH er­for­der­lich sind, recht­zei­tig zur Ver­fü­gung stel­len so­wie die für den je­wei­li­gen Ser­vice zu­stän­di­gen Mit­ar­bei­ter des Auf­trag­ge­bers be­nen­nen. So­weit sich die Er­brin­gung der ver­ein­bar­ten Ser­vices von der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH aus vom Auf­trag­ge­ber zu ver­tre­te­nen Grün­den ver­zö­gert (z. B. der Auf­trag­ge­ber ver­ein­bar­te Ter­mi­ne ab­sagt oder nicht ein­hält) und die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH hier­durch zu­sätz­li­cher Auf­wand oder ver­geb­li­che Auf­wen­dun­gen (zu­sam­men der „Mehr­auf­wand“) ent­ste­hen, so hat der Auf­trag­ge­ber die­sen Mehr­auf­wand zu tra­gen.

3.4 Die Par­tei­en sind be­müht, nach bes­tem Wis­sen und Ge­wis­sen den Ver­trags­part­ner bei der Er­brin­gung der je­wei­li­gen Ver­pflich­tung durch Über­las­sen von In­for­ma­tio­nen, Aus­künf­ten oder Er­fah­run­gen zu un­ter­stüt­zen, um ei­nen rei­bungs­lo­sen und ef­fi­zi­en­ten Ar­beits­ab­lauf für bei­de Par­tei­en zu ge­währ­leis­ten.

3.5 Ände­rungs­wün­sche oder sons­ti­ge An­mer­kun­gen des Auf­trags­ge­bers zur Um­set­zung im Rah­men ei­nes be­reits be­auf­trag­ten Ser­vices hat der Auf­trag­ge­ber un­ver­züg­lich mit­zu­tei­len. Die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH wird die Ände­rungs­wün­sche oder sons­ti­gen An­mer­kun­gen prü­fen und dar­auf­hin ggf. ein Nach­trags­an­ge­bot er­stel­len. So­weit der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH be­kannt wird, dass ein be­auf­trag­ter Ser­vice nicht, nicht wie be­auf­tragt oder nicht in­ner­halb der ver­ein­bar­ten Zeit um­ge­setzt wer­den kann, wird die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH den Auf­trag­ge­ber eben­falls un­ver­züg­lich hier­über und über die ab­seh­ba­ren Aus­wir­kun­gen in­for­mie­ren.

4. Laufzeit und Kündigung

4.1 Die Lauf­zeit star­tet ab Da­tum der ers­ten Rech­nung und be­trägt 12 Mo­na­te, so­fern im Auf­trag nicht an­ders ge­nannt. Die Lauf­zeit ver­län­gert sich da­nach um je­weils ein wei­te­res Jahr (12 Mo­na­te), wenn nicht drei (3) Mo­na­te vor de­ren Ab­lauf eine schrift­li­che Kün­di­gung bei der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH ein­ge­gan­gen ist.

4.2 Eine frist­lo­se Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grun­de ist mög­lich. Ein wich­ti­ger Grund liegt bei­spiels­wei­se vor, wenn

  • der Auftraggeber mit einer fälligen, durch die Resilience Operations Center angemahnten Zahlung im Verzug ist und nach Ablauf einer angemessenen Nachfrist nicht leistet.

  • der Auftraggeber nach Abschluss des Vertrages in Vermögensverfall gerät (Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz).

5. Leis­tungs­um­fang

5.1 So­weit nichts an­de­res ver­ein­bart ist, um­fas­sen die von der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH zu er­brin­gen­den Leis­tun­gen die aus den ak­tu­el­len Ser­vice­ka­ta­lo­gen er­sicht­li­chen Ser­vices, die vom Auf­trag­ge­ber be­auf­tragt wor­den sind (Ser­vice­ab­ruf).

5.2 Leis­tun­gen au­ßer­halb des Ser­vice­ka­ta­lo­ges der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH müs­sen ge­son­dert be­auf­tragt wer­den. Durch die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH muss dazu ein ge­son­der­tes An­ge­bot er­stellt wer­den.

5.3 Die Ser­vices wer­den im Rah­men von ver­ein­bar­ten Ser­vice Le­vels er­bracht, die in den Nut­zungs­be­din­gun­gen des Ser­vice­mo­dells Ma­nage­ment­sys­tem [as a] Ser­vice fest­ge­legt sind. Die Ser­vice Le­vel um­fas­sen die je­wei­li­ge Re­ak­ti­ons­zeit auf die Ser­vice­ab­ru­fe der Auf­trag­ge­ber.

5.5 Die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH wird den Auf­trag­ge­ber in re­gel­mä­ßi­gen, ggf. mit dem Auf­trag­ge­ber fest­ge­leg­ten, Ab­stän­den über das Er­geb­nis ih­rer Tä­tig­keit in Kennt­nis set­zen.

6. Abnahme, Prüfung und Mängelrüge

6.1 Der Auf­trag­ge­ber wird die Überg­a­be der Ar­beits­er­geb­nis­se be­stä­ti­gen und, so­weit die Ar­beits­er­geb­nis­se eine ab­nah­me­fä­hi­ge Werkleis­tung sind oder eine Ab­nah­me ver­ein­bart wur­de, nach er­folg­rei­cher Ab­nah­me­prü­fung die Ab­nah­me der Ar­beits­er­geb­nis­se er­klä­ren. Die Do­ku­men­ta­ti­on der Ab­nah­me er­folgt in der Re­gel im Rah­men ei­nes zwi­schen der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH und dem Auf­trag­ge­ber ein­ge­rich­te­ten Ser­vice­por­tals oder auf ei­nem an­de­ren schrift­li­chen Weg. Die Prüf­frist be­trägt zwei (2) Wo­chen ab Überg­a­be der Ar­beits­er­geb­nis­se, wenn nichts an­de­res ver­ein­bart ist. Die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH steht in­ner­halb der Ab­nah­me­frist für Rück­fra­gen in an­ge­mes­se­nem Um­fang ge­mäß dem Auf­trag zur Ver­fü­gung. Das Ar­beits­er­geb­nis gilt als ab­ge­nom­men, wenn der Auf­trag­ge­ber nicht in­ner­halb der Prüf­frist das Ar­beits­er­geb­nis ab­nimmt und er­klärt, dass er die Ab­nah­me we­gen we­sent­li­cher Män­gel des Ar­beits­er­geb­nis­ses ver­wei­gert, oder er aus an­de­ren Grün­den nicht zur Ab­nah­me ver­pflich­tet ist. Der Auf­trag­ge­ber hat hier­bei die gel­tend ge­mach­ten Män­gel ein­zeln und an­ge­mes­sen zu spe­zi­fi­zie­ren. We­gen nur un­we­sent­li­cher Män­gel kann die Ab­nah­me nicht ver­wei­gert wer­den; un­we­sent­li­che Män­gel wer­den im Rah­men der Nach­er­fül­lung von der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH be­sei­tigt.

6.2 Der Auf­trag­ge­ber wird auch nicht ab­zu­neh­men­de Ar­beits­er­geb­nis­se und die sons­ti­gen von der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH er­brach­ten Leis­tun­gen in­ner­halb von zwei (2) Wo­chen nach ih­rer Überg­a­be an ihn prü­fen und der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH die bei ei­ner sol­chen Prü­fung er­kenn­ba­ren Män­gel spä­tes­tens mit Ab­lauf der Prüf­frist schrift­lich an­zei­gen. Un­ter­lässt der Auf­trag­ge­ber die­se An­zei­ge, gilt das Ar­beits­er­geb­nis bzw. die sons­ti­ge Leis­tung hin­sicht­lich die­ser er­kenn­ba­ren Män­gel als ver­trags­ge­mäß ge­neh­migt.

7. Mängelansprüche des Auftraggebers

7.1 Für die Rech­te des Auf­trag­ge­bers bei Sach- und Rechts­män­geln gel­ten die ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten, so­weit in die­sen AGB nichts an­de­res be­stimmt ist.

7.2 Grund­la­ge der Män­gel­haf­tung der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH ist vor al­lem die über die Be­schaf­fen­heit der Ser­vices ge­trof­fe­ne Ver­ein­ba­rung. Als Ver­ein­ba­rung über die Be­schaf­fen­heit der Ser­vices gel­ten alle Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, die Ge­gen­stand des ein­zel­nen Ser­vice­ab­rufs oder sons­ti­gen Ver­tra­ges sind oder von der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH (ins­be­son­de­re in Ka­ta­lo­gen oder auf un­se­rer In­ter­net-Home­page) zum Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses öf­fent­lich be­kannt ge­macht wa­ren.

7.3 So­weit die Be­schaf­fen­heit nicht ver­ein­bart wur­de, ist nach der ge­setz­li­chen Re­ge­lung zu be­ur­tei­len, ob ein Man­gel vor­liegt oder nicht (§ 434 Abs. 1 S. 2 und 3 BGB).

7.4 Die Män­gel­an­sprü­che des Auf­trag­ge­bers set­zen vor­aus, dass er sei­nen Un­ter­su­chungs- und Rü­ge­pflich­ten nach Zif­fer 6.1 und 6.2 und ggf. er­gän­zend den §§ 377, 381 HGB nach­ge­kom­men ist. Ver­säumt der Auf­trag­ge­ber die ord­nungs­ge­mä­ße Un­ter­su­chung und/​oder Män­gel­an­zei­ge, ist die Haf­tung der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH für den nicht bzw. nicht recht­zei­tig oder nicht ord­nungs­ge­mäß an­ge­zeig­ten Man­gel nach den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten aus­ge­schlos­sen.

7.5 Ist der Ver­trags­ge­gen­stand man­gel­haft, kann die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH zu­nächst wäh­len, ob sie Nach­er­fül­lung durch Be­sei­ti­gung des Man­gels (Nach­bes­se­rung) oder durch Lie­fe­rung ei­ner man­gel­frei­en Sa­che (Er­satz­lie­fe­rung) leis­tet. Das Recht der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH, die Nach­er­fül­lung un­ter den ge­setz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen zu ver­wei­gern, bleibt un­be­rührt.

7.6 Die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH ist be­rech­tigt, die ge­schul­de­te Nach­er­fül­lung da­von ab­hän­gig zu ma­chen, dass der Auf­trag­ge­ber den fäl­li­gen Preis für die be­auf­trag­ten Ser­vices be­zahlt. Der Auf­trag­ge­ber ist je­doch be­rech­tigt, ei­nen im Ver­hält­nis zum Man­gel an­ge­mes­se­nen Teil des Prei­ses zu­rück­zu­be­hal­ten.

7.7 Wenn die Nach­er­fül­lung fehl­ge­schla­gen ist oder eine für die Nach­er­fül­lung vom Auf­trag­ge­ber zu set­zen­de an­ge­mes­se­ne Frist er­folg­los ab­ge­lau­fen oder nach den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten ent­behr­lich ist, kann der Auf­trag­ge­ber vom Ver­trag zu­rück­tre­ten oder den Preis min­dern. Bei ei­nem un­er­heb­li­chen Man­gel be­steht je­doch kein Rück­tritts­recht.

7.8 An­sprü­che des Auf­trag­ge­bers auf Scha­dens­er­satz bzw. Er­satz ver­geb­li­cher Auf­wen­dun­gen be­ste­hen auch bei Män­geln nur nach Maß­ga­be von Zif­fer 8 und sind im Übri­gen aus­ge­schlos­sen.

8. Sonstige Haftung

8.1 So­weit sich aus die­sen AGB ein­schließ­lich der nach­fol­gen­den Be­stim­mun­gen nichts an­de­res er­gibt, haf­tet die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH bei ei­ner Ver­let­zung von ver­trag­li­chen und au­ßer­ver­trag­li­chen Pflich­ten nach den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten.

8.2 Auf Scha­dens­er­satz haf­tet die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH – gleich aus wel­chem Rechts­grund – im Rah­men der Ver­schul­dens­haf­tung bei Vor­satz und gro­ber Fahr­läs­sig­keit. Bei ein­fa­cher Fahr­läs­sig­keit haf­tet die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH, vor­be­halt­lich ge­setz­li­cher Haf­tungs­be­schrän­kun­gen (zB Sorg­falt in ei­ge­nen An­ge­le­gen­hei­ten; un­er­heb­li­che Pflicht­ver­let­zung), nur

a) für Schä­den aus der Ver­let­zung des Le­bens, des Kör­pers oder der Ge­sund­heit,

b) für Schä­den aus der Ver­let­zung ei­ner we­sent­li­chen Ver­trags­pflicht (Ver­pflich­tung, de­ren Er­fül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­trags über­haupt erst er­mög­licht und auf de­ren Ein­hal­tung der Ver­trags­part­ner re­gel­mä­ßig ver­traut und ver­trau­en darf); in die­sem Fall ist un­se­re Haf­tung je­doch auf den Er­satz des vor­her­seh­ba­ren, ty­pi­scher­wei­se ein­tre­ten­den Scha­dens be­grenzt.

8.3 Für alle Scha­dens­er­satz­an­sprü­che au­ßer sol­cher, die auf Vor­satz be­ru­hen, in Zif­fer 8.2a) ge­nannt sind oder sol­che nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz, ist die Haf­tung der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH auf die Haf­tungs­sum­me ih­rer Haft­pflicht­ver­si­che­rung 5.000.000,00 Euro für Sach­schä­den und EUR 1.000.000 Euro für Ver­mö­gens­schä­den) be­schränkt. Hält der Auf­trag­ge­ber die­se Sum­men für nicht aus­rei­chend, muss er dies der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH vor der Be­auf­tra­gung an­zei­gen, da­mit die Par­tei­en ggf. ge­son­der­te Haf­tungs­gren­zen und die Kos­ten hier­für ver­ein­ba­ren kön­nen.

8.4 Die sich aus Zif­fer 8.2 und 8.3 er­ge­ben­den Haf­tungs­be­schrän­kun­gen gel­ten auch bei Pflicht­ver­let­zun­gen durch bzw. zu­guns­ten von Per­so­nen, de­ren Ver­schul­den die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH nach ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten zu ver­tre­ten hat. Sie gel­ten nicht, so­weit die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH ei­nen Man­gel arg­lis­tig ver­schwie­gen oder eine Ga­ran­tie über­nom­men hat und für An­sprü­che des Auf­trag­ge­bers nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz

8.5 We­gen ei­ner Pflicht­ver­let­zung, die nicht in ei­nem Man­gel be­steht, kann der Auf­trag­ge­ber nur zu­rück­tre­ten oder kün­di­gen, wenn die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH die Pflicht­ver­let­zung zu ver­tre­ten hat Ein frei­es Kün­di­gungs­recht des Auf­trag­ge­bers (ins­be­son­de­re gem. §§ 650, 648 BGB) wird aus­ge­schlos­sen. Im Übri­gen gel­ten die ge­setz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen und Rechts­fol­gen.

9. Verjährung

9.1 Ab­wei­chend von den ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen be­trägt die all­ge­mei­ne Ver­jäh­rungs­frist für An­sprü­che aus Sach- und Rechts­män­geln ein Jahr ab Ab­lie­fe­rung. So­weit eine Ab­nah­me ver­ein­bart ist, be­ginnt die Ver­jäh­rung mit der Ab­nah­me.

9.2 Die vor­ste­hen­den Ver­jäh­rungs­fris­ten gel­ten auch für ver­trag­li­che und au­ßer­ver­trag­li­che Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Auf­trag­ge­bers, die auf ei­nem Man­gel der Ser­vices be­ru­hen, es sei denn die An­wen­dung der re­gel­mä­ßi­gen ge­setz­li­chen Ver­jäh­rung (§§ 195, 199 BGB) wür­de im Ein­zel­fall zu ei­ner kür­ze­ren Ver­jäh­rung füh­ren. Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Auf­trag­ge­bers gem. Zif­fer 8 Abs. 2 Satz 1 und Satz 2(a) so­wie nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz ver­jäh­ren je­doch aus­schließ­lich nach den ge­setz­li­chen Ver­jäh­rungs­fris­ten.

10. Nutzungsrecht, geistiges Eigentum

Die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH räumt dem Auf­trag­ge­ber ein ein­fa­ches, nicht über­trag­ba­res und nicht un­ter­li­zen­sier­ba­res Recht ein, die Ar­beits­er­geb­nis­se für den ver­trag­lich ver­ein­bar­ten oder vor­aus­ge­setz­ten Ein­satz­zweck zeit­lich, räum­lich und in­halt­lich un­be­schränkt zu nut­zen. Im Übri­gen ver­blei­ben sämt­li­che Rech­te und An­sprü­che an den Ar­beits­er­geb­nis­sen, an im Zu­sam­men­hang mit den Ar­beits­er­geb­nis­sen von der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH ge­mach­ten Er­fin­dun­gen oder ge­schaf­fe­nen ur­he­ber­recht­lich ge­schütz­ten Wer­ken und Leis­tun­gen bei der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH. Die Rech­te an im Zu­sam­men­hang mit den Ar­beits­er­geb­nis­sen ab­ge­bil­de­ten Mar­ken lie­gen aus­schließ­lich bei de­ren Rech­te­inha­bern; an die­sen wer­den dem Auf­trag­ge­ber von der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH kei­ne Nut­zungs­rech­te ein­ge­räumt.

11. Vertraulichkeit, Informationsklassifizierung

11.1 „Ver­trau­li­che In­for­ma­tio­nen“ sind alle fi­nan­zi­el­len, tech­ni­schen, wirt­schaft­li­chen, recht­li­chen, steu­er­li­chen, die Ge­schäfts­tä­tig­keit, die Mit­ar­bei­ter oder die Ge­schäfts­füh­rung be­tref­fen­den oder sons­ti­gen In­for­ma­tio­nen (ein­schließ­lich Da­ten, Auf­zeich­nun­gen und Know-how), wel­che sich auf die je­weils an­de­re Par­tei oder ein mit die­ser ver­bun­de­nes Un­ter­neh­men be­zie­hen und wel­che der ei­nen Par­tei, de­ren Or­ga­nen, Mit­ar­bei­tern, Be­ra­tern oder sons­ti­gen für sie tä­ti­gen Drit­ten di­rekt oder in­di­rekt von der an­de­ren Par­tei oder ei­nem mit die­ser ver­bun­de­nen Un­ter­neh­men zu­gäng­lich ge­macht wer­den oder die­sen auf sons­ti­ge Wei­se zur Kennt­nis ge­lan­gen. Ob und auf wel­chem Trä­ger­me­di­um die In­for­ma­tio­nen ver­kör­pert sind, ist un­er­heb­lich; ins­be­son­de­re sind auch münd­li­che In­for­ma­tio­nen um­fasst. Un­er­heb­lich ist auch, von wem et­wai­ge Do­ku­men­te oder an­de­re Trä­ger­me­di­en er­stellt wur­den, so­fern sie In­for­ma­tio­nen ver­kör­pern, die sich auf eine Par­tei oder ein mit ihr ver­bun­de­nes Un­ter­neh­men be­zie­hen.

Die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH klas­si­fi­ziert in­ner­halb der ver­trau­li­chen In­for­ma­tio­nen noch­mals nach den fol­gen­den Ka­te­go­ri­en:

  • Intern – hierunter werden alle Informationen verstanden, die nicht öffentlich sind und keiner weitergehenden Klassifizierung unterliegen. Diese werden innerhalb der Resilience Operations Center GmbH und deren Vertragspartnern ausschließlich zur Erfüllung von Vertragszwecken verwendet.

  • Vertraulich – hierunter fallen alle Informationen des Auftraggebers, die zur Serviceerbringung erforderlich sind, solange nichts Abweichendes vereinbart wurde. Diese Informationen stehen nur den an der Serviceerbringung beteiligten Mitarbeitern der Resilience Operations Center GmbH zur Verfügung. Vertrauliche Informationen sind ebenso solche, die der Auftraggeber als „vertraulich“ kennzeichnet oder die offensichtlich vertraulicher Natur sind wie z.B. Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse, Informationen über Produkte, geistiges Eigentum oder Konzepte, auch Dritter, die der Auftraggeber der Resilience Operations Center GmbH übergibt).

  • Streng vertraulich – dies sind Informationen, die ausschließlich namentlich benannten Personen zur Verfügung stehen. Dies wird in der Regel gesondert mit dem Auftraggeber vereinbart.

Eine In­for­ma­ti­on gilt nicht als ver­trau­lich, wenn sie zum Zeit­punkt der Kennt­nis­er­lan­gung durch die an­de­re Par­tei be­reits öf­fent­lich be­kannt war, da­nach ohne ei­nen Ver­stoß ge­gen die­se Ver­trau­lich­keits­ver­pflich­tun­gen öf­fent­lich be­kannt wur­de, recht­mä­ßig von ei­nem Drit­ten er­langt wur­de oder von der emp­fan­gen­den Par­tei auf­grund der Ver­pflich­tung durch ein staat­li­ches Ge­richt oder ei­ner staat­li­chen Be­hör­de her­aus­ge­ge­ben wer­den muss.

11.2 Den Par­tei­en ist be­kannt, dass

  • die Verletzung von Geschäftsgeheimnissen nach § 23 Geschäftsgeheimnis-Schutzgesetz (GeschGehG) strafbar ist und

  • derjenige, der Geschäftsgeheimnisse verletzt, u.a zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens nach §10 GeschGehG verpflichtet ist.

11.3 Die Par­tei­en ver­pflich­ten sich, die ver­trau­li­chen In­for­ma­tio­nen aus­schließ­lich zur Durch­füh­rung des Auf­trags so­wie zu den im Auf­trag ver­ein­bar­ten oder vor­aus­ge­setz­ten Zwe­cken zu nut­zen, nur dann und in­so­weit zu ver­viel­fäl­ti­gen, als es für die­se Zwe­cke un­be­dingt er­for­der­lich ist und nicht Drit­ten ohne die schrift­li­che Ein­wil­li­gung der be­kannt ge­ben­den Par­tei zu­gäng­lich zu ma­chen oder die­sen wei­ter­zu­ge­ben. Drit­te im vor­ste­hen­den Sin­ne sind alle na­tür­li­chen und ju­ris­ti­schen Per­so­nen mit Aus­nah­me der fol­gen­den:

  • Mitarbeiter, Subunternehmer und die mit der empfangenden Partei i. S. v. § 15 AktG verbundenen Unternehmen, die die vertraulichen Informationen zur Durchführung des jeweiligen Auftrags und/oder zur Erreichung der im Auftrag vereinbarten bzw. vorausgesetzten Zwecke kennen müssen, vorausgesetzt, dass sie die empfangende Partei im Umfang dieser Ziffer 11 zur Geheimhaltung verpflichtet hat, und

  • die externen, berufsrechtlich zur Verschwiegenheit verpflichteten Berater der empfangenden Partei, wie z.B. Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Eine Wei­ter­ga­be an ei­nen Drit­ten ist zu­dem in­so­weit ge­stat­tet, als die emp­fan­gen­de Par­tei hier­zu auf Grund zwin­gen­der ge­setz­li­cher Be­stim­mun­gen, rechts­kräf­ti­ger ge­richt­li­cher Ent­schei­dun­gen oder rechts­kräf­ti­ger Ver­wal­tungs­ak­te ver­pflich­tet ist. Die emp­fan­gen­de Par­tei wird die be­kannt­ge­ben­de Par­tei hier­über un­ver­züg­lich in­for­mie­ren.

11.4 Jede Par­tei wird sämt­li­che mit den ver­trau­li­chen In­for­ma­tio­nen im Zu­sam­men­hang mit der Ver­trags­durch­füh­rung in Be­rüh­rung kom­men­den Per­so­nen­über In­halt und Um­fang der Ver­trau­lich­keits­ver­pflich­tun­gen in­for­mie­ren und si­cher­stel­len, dass alle sol­che Per­so­nen die Ver­trau­lich­keits­ver­pflich­tun­gen aus die­ser Zif­fer 11 ein­hal­ten.

11.5 Die emp­fan­gen­de Par­tei wird hin­sicht­lich der Ge­heim­hal­tung der ver­trau­li­chen In­for­ma­tio­nen zu­min­dest die­je­ni­ge Sorg­falt auf­wen­den und die­je­ni­gen Schutz­maß­nah­men tref­fen, wel­che sie zum Schutz ei­ge­ner ver­trau­li­cher In­for­ma­tio­nen glei­cher Art auf­zu­wen­den pflegt und min­des­tens die im Ver­kehr üb­li­che Sorg­falt. Hier­bei wird sie ins­be­son­de­re alle an­ge­mes­se­nen Maß­nah­men zum Schutz der ver­trau­li­chen In­for­ma­tio­nen ge­gen un­be­fug­te Of­fen­le­gung, Ver­viel­fäl­ti­gung und Nut­zung tref­fen.

11.6 Die Ver­pflich­tung zur Ge­heim­hal­tung ver­trau­li­cher In­for­ma­tio­nen so­wie die Ver­wen­dungs­be­schrän­kun­gen nach die­ser Zif­fer 11 gel­ten so­lan­ge, wie de­ren Ver­trau­lich­keitscha­rak­ter ge­mäß die­ser Zif­fer 11 ge­ge­ben ist. Vom Ab­lauf der Ge­heim­hal­tungs- und Ver­wen­dungs­be­schrän­kun­gen wer­den wei­ter­ge­hen­de Rech­te der Par­tei­en, ins­be­son­de­re Pa­tent-, Mar­ken- und Ur­he­ber­rech­te nicht be­rührt.

11.7 Jede Par­tei kann von der je­weils an­de­ren Par­tei je­der­zeit ver­lan­gen, dass dort vor­han­de­ne ver­trau­li­che In­for­ma­tio­nen, die für die Ver­trags­durch­füh­rung nicht oder nicht mehr be­nö­tigt wer­den, ge­löscht oder sonst ver­nich­tet wer­den.

12. Datenschutz

12.1 Die Da­ten­schutz­grund­ver­ord­nung (DS­GVO) de­fi­niert in Art. 4 Abs. 1 per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten als alle In­for­ma­tio­nen, die sich auf eine iden­ti­fi­zier­te oder iden­ti­fi­zier­ba­re na­tür­li­che Per­son (im Fol­gen­den „be­trof­fe­ne Per­son“) be­zie­hen; als iden­ti­fi­zier­bar wird eine na­tür­li­che Per­son an­ge­se­hen, die di­rekt oder in­di­rekt, ins­be­son­de­re mit­tels Zu­ord­nung zu ei­ner Ken­nung wie ei­nem Na­men, zu ei­ner Kenn­num­mer, zu Stand­ort­da­ten, zu ei­ner On­line-Ken­nung oder zu ei­nem oder meh­re­ren be­son­de­ren Merk­ma­len iden­ti­fi­ziert wer­den kann, die Aus­druck der phy­si­schen, phy­sio­lo­gi­schen, ge­ne­ti­schen, psy­chi­schen, wirt­schaft­li­chen, kul­tu­rel­len oder so­zia­len Iden­ti­tät die­ser na­tür­li­chen Per­son sind.

12.2 Per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten wer­den nur im Rah­men der Ser­vice­er­brin­gung von der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH er­ho­ben und für ei­nen Zeit­raum von 24 Mo­na­ten nach Ende der Ver­trags­lauf­zeit ge­spei­chert. Da­bei wen­det die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH an­ge­mes­se­ne Ga­ran­ti­en im Sinn von tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men an, um die per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten ge­gen Miss­brauch, Ver­lust oder Be­schä­di­gung zu schüt­zen. Per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten be­ste­hen in der Re­gel aus Name, Po­si­ti­on, ge­schäft­li­cher Ruf­num­mer, ge­schäft­li­cher E-Mail-Adres­se und ge­schäft­li­cher An­schrift der Per­so­nen. In be­son­de­ren Fäl­len kön­nen uns Mit­ar­bei­ter des Auf­trag­ge­bers zur Ab­wick­lung des Pro­jek­tes auch pri­va­te Er­reich­bar­kei­ten über­ge­ben. Sen­si­ti­ve per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten wer­den in der Re­gel nicht er­ho­ben. Soll­te dies im Aus­nah­me­fall er­for­der­lich sein, er­folgt eine ge­son­der­te Ab­stim­mung mit dem Auf­trag­ge­ber.

12.3 Wer­den im Rah­men der Ser­vice­er­brin­gung der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH durch den Auf­trag­ge­ber un­an­ge­fragt per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten über­mit­telt, so schließt die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH eine Mit­wir­kung für die­se un­an­ge­for­dert über­mit­tel­ten Da­ten gem. Art. 12 bis 23 DS­GVO aus­drück­lich aus. Die Ga­ran­ti­en nach 12.2 gel­ten auch in die­sem Fall voll­um­fäng­lich für die durch die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH emp­fan­ge­nen Da­ten.

12.4 Er­folgt durch die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH im Rah­men der Be­auf­tra­gung eine Ver­ar­bei­tung im Auf­trag (gem. Art. 28 DS­GVO), muss der Auf­trag­ge­ber die er­for­der­li­chen ver­trag­li­chen Re­ge­lun­gen vor Auf­nah­me der Auf­trags­da­ten­ver­ar­bei­tung mit der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH her­bei­füh­ren. Die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH wird in die­sem Fall nur auf­trags­ge­bun­den tä­tig und weist die er­for­der­li­chen Ga­ran­ti­en (tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men) nach.

12.5 Die Spei­che­rung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten er­folgt aus­schließ­lich im Rechts­raum der eu­ro­päi­schen Uni­on. Eine Trans­fer in nicht EU-Staa­ten er­folgt nicht ei­gen­mäch­tig durch die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH.

12.6 Die Ein­wil­li­gung zur Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten kann je­der­zeit wi­der­ru­fen wer­den.

13. Preise und Zahlungsbedingungen

13.1 So­weit nicht an­ders ver­ein­bart, wer­den Dienst­leis­tun­gen zu dem im in­di­vi­du­el­len Ver­trag auf­ge­führ­ten Ho­no­rar­satz bei an­ge­fan­ge­nen Ser­vices mo­nat­lich fäl­lig und be­rech­net, so­weit nicht im Ver­trag eine an­de­re Rech­nungs­stel­lung ver­ein­bart ist. Dem Kun­den liegt der ak­tu­ell gül­ti­ge Ser­vice­ka­ta­log der RResi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH vor.

13.2 An­fal­len­de Rei­se­kos­ten wer­den ge­mäß den Nut­zungs­be­din­gun­gen des Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ters ab­ge­rech­net.

13.3 Rech­nun­gen sind bei Er­halt ohne Ab­zug zahl­bar. Ist der Rech­nungs­be­trag nicht in­ner­halb von 21 Ta­gen nach dem Rech­nungs­da­tum ein­ge­gan­gen, ist die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH be­rech­tigt Ver­zugs­zin­sen gel­tend zu ma­chen. Die Ver­zugs­zin­sen be­tra­gen 9 Pro­zent­punk­te p.a. über dem Ba­sis­zins­satz.

13.4 Die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH be­hält sich in­fla­ti­ons­be­ding­te An­pas­sun­gen der Prei­se für die ver­schie­de­nen Ser­vice­ta­ri­fe und Wer­tig­keit der Ser­vices vor. Die­se er­fol­gen jähr­lich (zum 01.01. ei­nes je­den Ka­len­der­jah­res) im Rah­men der all­ge­mei­nen Preis­stei­ge­rung und wer­den dem Auf­trag­ge­ber un­ver­züg­lich mit­ge­teilt.

14. Streitbeilegung, Gerichtsstand, anwendbares Recht

14.1 Soll­ten sich zwi­schen der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH und dem Auf­trag­ge­ber Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten über die Be­deu­tung oder Durch­füh­rung von Be­stim­mun­gen im Rah­men der Auf­trags­durch­füh­rung er­ge­ben, die die Ser­vices der Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH oder die Mit­wir­kun­gen des Auf­trag­ge­bers be­tref­fen, so wer­den bei­de Par­tei­en zu­nächst ein Mit­glied der Ge­schäfts­lei­tung oder ei­nen Be­voll­mäch­tig­ten der Ge­schäfts­füh­rung be­auf­tra­gen, ge­mein­sam eine Ei­ni­gung her­bei­zu­füh­ren.

14.2 Soll­te eine Ei­ni­gung nach Ziff. 14.1 nach der An­sicht ei­ner oder bei­der Ver­trags­par­tei­en nicht ge­lin­gen, steht je­der Ver­trags­par­tei der or­dent­li­che Rechts­weg of­fen. Ge­richts­stand ist der Ge­schäfts­sitz von Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH, so­fern der Auf­trag­neh­mer auch Kauf­mann, ju­ris­ti­sche Per­son des öf­fent­li­chen Rechts oder öf­fent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen ist. Glei­ches gilt dann, wenn er kei­nen all­ge­mei­nen Ge­richts­stand im In­land hat oder nach Ver­trags­schluss sei­nen Sitz ins Aus­land ver­legt. Die Resi­li­ence Ope­ra­ti­ons Cen­ter GmbH ist be­rech­tigt, ihn auch an an­de­ren Ge­richts­stän­den zu ver­kla­gen.

14.3 Hin­sicht­lich al­ler An­sprü­che und Rech­te aus die­sem Ver­trag gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Die Gel­tung des UN-Kauf­rechts (CISG) so­wie kol­li­si­ons­recht­li­cher Nor­men, die zur An­wend­bar­keit des Rechts ei­nes an­de­ren Staa­tes füh­ren, ist aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen. Ver­trags­spra­che ist Deutsch.

15. Sonstige Bestimmungen

15.1 Ände­run­gen, Er­gän­zun­gen oder die Auf­he­bung der Ver­trags­be­zie­hun­gen zwi­schen den Par­tei­en, ein­schließ­lich der Ab­än­de­rung die­ser Be­stim­mung, be­dür­fen der Schrift­form, so­fern nicht nach zwin­gen­dem Recht eine stren­ge­re Form (z.B. no­ta­ri­el­le Be­ur­kun­dung) er­for­der­lich ist. Für die Ein­hal­tung der Schrift­form ge­nügt die Über­sen­dung der von der je­wei­li­gen Par­tei un­ter­zeich­ne­ten Er­klä­run­gen per Fax, E-Mail oder ur­schrift­lich an die für die­se Zwe­cke von der je­weils an­de­ren Par­tei mit­ge­teil­ten Fax­num­mer, E-Mail-Adres­se oder Post­an­schrift.

15.2 Wenn im ge­schäft­li­chen Schrift­ver­kehr oder in Do­ku­men­ten nur die mas­ku­li­ne Form ver­wen­det wur­de, so dient dies nur der ver­ein­fach­ten Les­bar­keit. Es sind glei­cher­ma­ßen im­mer alle Ge­schlech­ter ohne ir­gend­ei­ne Wer­tung ge­meint.

15.3 Soll­ten Be­stim­mun­gen die­ser AGB oder des je­wei­li­gen Auf­trags un­wirk­sam oder nicht durch­setz­bar sein oder Re­ge­lungs­lü­cken ent­hal­ten, so blei­ben die üb­ri­gen Be­stim­mun­gen die­ser AGB und des be­trof­fe­nen Auf­trags wirk­sam und durch­setz­bar. Die Par­tei­en ver­pflich­ten sich, eine sol­che un­wirk­sa­me Be­stim­mung durch eine wirk­sa­me Be­stim­mung zu er­set­zen, die dem ent­spricht, was die Par­tei­en nach Treu und Glau­ben un­ter Be­rück­sich­ti­gung des Ver­trags­zwecks ver­ein­bart hät­ten, wäre ih­nen die Un­wirk­sam­keit die­ser Be­stim­mung bei Auf­trags­er­tei­lung be­kannt ge­we­sen. Dies gilt ent­spre­chend im Fal­le von nicht durch­setz­ba­ren Be­stim­mun­gen und Re­ge­lungs­lü­cken.

Nürnberg, 30.12.2021

Uwe Rühl (Ge­schäfts­füh­rer)

Resilience Operations Center GmbH


Neu­mey­er­str. 48

90411 Nürn­berg


Telefon: +49 911/47 75 28-0

E-Mail: hello@resi­li­en­ce­ope­ra­ti­ons.cen­ter


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